Parkinson-Therapie

Die ganzheitliche HORA® Methode in der arena22

Mit der HORA® Methode wurde eine Synthese geschaffen zwischen der traditionellen asiatischen Trainingslehre und den modernen sportwissenschaftlichen Erkenntnissen der westlichen Welt. Dies ist der Charakter der ganzheitlichen HORA®- Methode.

Der Patient wird in entspannter und positiver Atmosphäre an das Training herangeführt. Er erkennt somit, dass es sich nicht um Leistungs- sondern um Gesundheitssport handelt. Die Methode vereint ausgesuchte Atmungs- und Entspannungsübungen kombiniert mit funktioneller Bewegungsgymnastik. Diese werden individuell auf jeden einzeln abgestimmt. Im Mittelpunkt des Trainings steht das psychische Gleichgewicht, dass der Patient wieder Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten setzt. Er gewinnt daraus Motivation und Selbstvertrauen, was den Botenstoffwechsel im Gehirn physiologisch und psychologisch positiv verändert. Vor allem erkennt er, dass niemand gezwungen ist, sich der Krankheit hilflos zu ergeben und er nun die Möglichkeit hat, sich aktiv dagegen zu wehren.

In der Gymnastik werden das Gleichgewicht und das Körpergefühl verbessert. Ausgesuchte Rotations- und Balanceübungen, die aus asiatischen Sportarten stammen, beeinflussen dies nachweislich und nachhaltig. 

Eine weitere wichtige Komponente bilden Übungen, die aus dem Fitness- und Kraftsport stammen. Diese bewirken eine Stärkung des Halteapparates und der Bewegungsmuskulatur. Ebenso wird durch die wiedergewonnene Kraft eine Erhöhung des Bindegewebsanteils in der Muskulatur erreicht und somit werden die Signale vom Nervensystem besser übertragen. Ausserdem können die Patienten mehr schnelle motorische Einheiten (Muskelfasern) ansteuern was Ihre Bewegungen wieder fliesender, kräftiger und schneller werden lässt. Vor allem die reflektorischen Bewegungen werden entscheidend verbessert, sie spielen bei der Sturzprophylaxe eine entscheidende Rolle.

Die individuelle Abstimmung auf den persönlichen Gesundheits- und Fitnesszustand steht hier im Vordergrund, da nur so ein Erfolg erzielt werden kann.

Durch das Parkinson-Syndrom werden die Bewegungen immer langsamer. Dies führt zwangsläufig dazu, dass körperliche Aktivitäten vom Patienten auf ein Mindestmaß herunter geschraubt werden (Auch MS-Kranke und Schlaganfallbetroffene schränken sich in der Bewegung stark ein). Dadurch wird die entsprechende Halte-Bewegungsmuskulatur immer mehr abgebaut. Es kommt zu einer so genannten Inaktivitätsatrophie, d.h. zu einer Rückbildung der Muskulatur und des Herz- und Kreislaufsystems, durch zu geringe Inanspruchnahme. Hier befindet sich der Patient in einem Teufelkreis. Diesen zu durchbrechen ist das Ziel des Trainings. Die HORA® - Methode zeigt, dass durch gezieltes trainieren wieder neue Lebensqualität gewonnen werden kann.