Fit im Alter: 50+ Kurse
"Die Leistungsfähigkeit des Menschen nimmt nur ab, weil er sich hat einreden lassen, dass sie abnehmen muss!" (Mulford)
Unter normalen Lebensbedingungen richtet der Einzelne an sich oder die Gesellschaft gewisse körperliche Anforderungen. Natürlich gibt es altersbedingte Einschränkungen von Körper und Funktionen. Jedoch muss betont werden, dass das übliche Maß an körperlicher Schonung mit zunehmendem Alter nicht den weiter bestehenden, wenn auch verringerten, Adaptionsmöglichkeiten des Organismus eines älteren Menschen entspricht. Mäßige, aber ausreichend intensive körperliche Belastungen tragen unbestritten zu einer Verbesserung bzw. Stabilisierung der psychophysischen Leistungsfähigkeit bei.
Folgende Grundsätze sollten für die Durchführung eines altersadäquaten Trainings beachtet werden:
- kardioprotektives Ausdauertraining sollte im Vordergrund stehen, aber auch die koordinatorischen Fähigkeiten und Beweglichkeit sollten gefördert werden
- den Organismus nur noch mit Trainingsreizen mittlerer Intensität aufweisen
- gründliche Aufwärmarbeit, das Aufwärmen bei älteren Menschen erfordert mehr Zeit als bei jüngeren
- Übungen sollen Spaß machen
- mäßig, aber regelmäßig!
Hier in der Arena22 finden Sie die optimalen Bedingungen für Ihr Training. Ein Sporttherapeut stellt Ihnen ein auf Sie zugeschnittenes Trainingsprogramm zusammen. In naher Zukunft wird es speziell für diese Altersgruppe eine spezifische Gymnastikstunde und einen extra Vormittag für die Belegung der Kraftgeräte geben. Für nähere Informationen erreichen Sie uns unter 07138 - 815516.
Nicht Medikamentöse Bewegungstherapie
Die HORA-Methode bietet Ihnen eine Komplextherapie aus dem Bereich des medizinischen Trainings. Sie ist eine Kombination mit modernster Geräteeinrichtung, unter Berücksichtigung aktueller medizinischer und sportwissenschaftlicher Erkenntnisse aus der westlichen Welt und der traditionellen asiatischen Trainingslehre. Dies ist der Charakter der ganzheitlichen HORA-Methode.
Der Patient wird in entspannter und positiver Atmosphäre an die Therapie herangeführt. Er erkennt somit, dass es sich nicht um Leistungs-, sondern um Gesundheitssport handelt. Neueste Studien besagen, dass Parkinson im Magen- / Darmtrakt (also im Endokrinen System) beginnt. Dies bedeutet, dass die Serotonin-, Noradrenalin- und Adrenalinproduktion des Parkinson-Patienten ebenfalls betroffen ist. Verschiedene Symptome weisen auf das Fehlen dieser 3 Neurotransmitter hin, zum Beispiel Müdigkeit, Speichelfluss, Flachatmigkeit, schlechte Stress-Verarbeitung und Depressionen. Durch spezielles Training wird nachweislich die Produktion dieser Neurotransmitter wieder angeregt.
Die Methode vereint ausgesuchte Atmungs- und Entspannungsübungen kombiniert mit funktionieller Bewegungsgymnastik. Diese werden individuell auf jeden Einzelnen abgestimmt. Im Mittelpunkt der Therapie steht das psychische Gleichgewicht, dass der Patient wieder Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten setzt. Er gewinnt daraus Motivation und Selbstvertrauen, was den Botenstoffwechsel im Gehirn physiologisch positiv verändert. Vor allem erkennt er, dass physiologisch und psychologisch positiv verändert. Vor allem erkennt er, dass niemand gezwungen ist, sich der Krankheit hilflos zu ergeben und er nun die Möglichkeit hat, sich aktiv dagegen zu wehren.
Durch besondere Gymnastik werden das Gleichgewicht und das Körpergefühl verbessert. Ausgesuchte Rotations- und Balanceübungen die aus asiatischen Sportarten stammen, beeinflussen die nachweislich auf Dauer nachhaltig.
Eine weitere wichtige Komponente bilden Übungen, die aus dem Fitness- und Kraftsport stammen. Sie werden auf die körperlichen Fähigkeiten des Patienten zurecht geschnitten. Diese bewirken eine Stärkung des Halteapparates und der Bewegungsmuskulatur. Ebenso wird durch die wieder gewonnene Kraft eine Erhöhung des Bindegewebsanteils in der Muskulatur erreicht und somit werden die Signale vom Nervensystem besser übertragen. Außerdem können die Patienten mehr schnelle motorische Einheiten (Muskelfasern) ansteuern, was Ihre Bewegungen wieder fließender, kräftiger und schneller werden lässt. Vor allem die reflektorischen Bewegungen werden entscheidend verbessert, sie spielen bei der Sturzprophylaxe eine entscheidende Rolle. Die individuelle Abstimmung auf den persönlichen Gesundheits- und Fitnesszustand steht hier im Vordergrund, da nur so ein Erfolg erzielt werden kann.
Durch das Parkinson-Syndrom werden die Bewegungen immer langsamer. Dies führt zwangsläufig dazu, dass körperliche Aktivitäten vom Patienten auf ein Mindestmaß herunter geschraubt werden (auch MS-Kranke und Schlaganfallbetroffene schränken sich in der Bewegung stark ein). Dadurch wird die entsprechende Halte- Bewegungsmuskulatur immer mehr abgebaut. Es kommt zu einer so genannten Inaktivitätsatrophie, d.h. zu einer Rückbildung der Muskulatur und des Herz- Kreislaufssystems, durch zu geringe Inanspruchnahme.Hier befindet sich der Patient im Teufelskreis. Diesen zu durchbrechen ist das Ziel des Trainings.Die Hora Methode zeigt, dass durch gezieltes Trainieren wieder neue Lebensqualitäten gewonnen werden kann. Dem Patienten werden in nur einer Intensiv-Woche alle Grundlagen und wichtigen Punkte beigebracht, die für ein eigenständiges Training notwendig sind. Die Weiterbetreuung findet hier in der Arena22 durch einen ausgebildeten Hora-Trainer statt.
Zeiten:
Dienstags:
09.45 Uhr - 10.50 Uhr - Parkinson 1 - Gymnastik / Koordination / Atmungsübungen
10.50 Uhr - 12.00 Uhr - Parkinson 2 - Krafttraining / Ausdauertraining
Quelle: Peter Hornung, Münzingen
arena22 · Jahnstr. 22 · 74252 Massenbachhausen
Telefon: 07138 815516 · Fax: 07138 2920
www.arena22.de · e-mail: info@arena22.de
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Neuer Kursplan:
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Rehasport auf ärztliche Verordnung:
Im Gesundheitssportverein Rückgrad e.V. körperliche Leistungsfähigkeit wiedergewinnen
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